Transkript

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00:00:01: Wenn es gut läuft, macht's ein Spaß.

00:00:03: Wenn man schlecht läuft, denkt man sich schon mal, warum ich das eigentlich?

00:00:22: Meine Damen und Herren, herzlich willkommen im Wagon-Achtundzwanzig vom ältesten Desenrad der Welt hier mit wunderschönen Blick über Wien.

00:00:29: Schön dass Sie wieder dabei sind!

00:00:30: Und heute haben wir eine Sportgrösse zu Gast die am Rennrad Zuhause ist.

00:00:35: Das freut mich sehr, dass er heute bei uns ist.

00:00:37: Herzlich Willkommen in Felix Großschadner.

00:00:39: Danke

00:00:40: Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben und hier bei uns sind.

00:00:44: Wir haben einen wunderbaren Ausblick heute.

00:00:47: Sie sind aber so viel unterwegs?

00:00:49: Sind ja gebürtig aus Oberösterreich.

00:00:51: Wann fühlt es sich denn für Sie ein Ort nach Zuhause an?

00:00:55: Also ich muss schon sagen ... Jetzt war er, also bin doch für unterwegs wahrscheinlich so ... ... zweihundertfünfzig Tage im Jahr!

00:01:01: Und... Ich habe jetzt nicht richtig heimweh, aber... Es ist dann so, dass ich da nicht mehr anfange umso länger weg bin.

00:01:08: Weil wir dann so bärische Folgen allen Fernsehen oder so.

00:01:13: Das erinnert mich ein bisschen an zu Hause und das ist dann sowohl bemerkens wie wieder Zeit, dass wir mal haben kommen.

00:01:20: Felix ich würde mit Ihnen gerne bei einem Anfängen im Radsport beginnen.

00:01:24: Sie sind unfassbar erfolgreich, fahren unter anderem die Tour de France.

00:01:28: eine Faszination im Radesport.

00:01:30: aber woher kommt diese Faszination für sie ganz persönlich zum Radspot?

00:01:35: Wann hat die begonnen?

00:01:39: Davor habe ich relativ viel Skifahren da.

00:01:41: Ich war in der Skiabtschüre in Windisch-Gasten und da haben wir eigentlich immer nebenbei schon so ein bisschen Rennraul fahren, da am Montenberg im Sommer.

00:01:49: Und die hab' mich dann noch mal verletzt und da hat man Schimmeln gebrochen.

00:01:53: Das erste Auswert zu Tuau abgehen war Rennrailfahren, weil es ist früher eine relativ große Nachmuchsverein gewesen und der das Betrieb hat, war guter Bekannter von meinem Papa Und der hat mir eigentlich erst schon immer gefragt, ah, geh, fahr mal mit im Training und so.

00:02:08: Da war es so, dass Osterferien waren und ich dann mit nach Italien gefahren bin.

00:02:13: Und ich hab mich dort ja unglaublich verliebt ins Rennrad fahren.

00:02:17: Ich bin heimgekommen und habe dann zu meinen Eltern gesagt, eigentlich will ich gar nicht mehr schiefern, sondern Rennrahmen fahren – und so hat sich das dann eigentlich

00:02:24: entwickelt.".

00:02:25: Und hat sich beim Radfahren da noch das Talent am ersten gezeigt in Vergleich zu den anderen Sportarten?

00:02:30: Und wenn ja wie?

00:02:34: Tünnig war und leicht, weiß das nicht der beste Vorteil beim Skifahren oder beim Raulfahren.

00:02:40: Der Anfang war schwer, vor allem in der Shibuchi waren wir auch öfters Mountainbalken und da war eigentlich gar nicht so gut.

00:02:47: aber umso öfter ich dann gefahren bin, umso besser bin ich morgen.

00:02:50: Ich habe mich bemerkt dass ich es relativ gut grau und wenn man was gut gerade macht ist natürlich mehr Spaß.

00:02:57: Das hat sich irgendwie aussergefüttert... talentiert bin.

00:03:03: und ja, das hat sich dann auch nicht zum anderen ergeben.

00:03:07: Was verstehen Menschen die sich vielleicht im Radspurt nicht so gut auskennen?

00:03:11: Komplett falsch in ihrem Beruf.

00:03:15: Wahrscheinlich dass jeder glaubt du sitzt hier auf der Auffel der aussetzt am schnellsten eine Träde gewinnt rennen und dass er der Einzelsport ist.

00:03:24: aber es ist eigentlich für komplexes wie das.

00:03:27: Ich würde sagen, für Leute das ja mehr mit den Radsport befassen ist nicht mehr oft schwer.

00:03:32: Im bekannten Kreis oder so in der Familie, weil ich doch viel schaue, muss man trotzdem nicht mehr so gewisse Sachen erklären.

00:03:40: Aber ich glaube, dass wir denken, dass es ein Einzelsport ist, aber eigentlich ist absoluter Mannschaftssport.

00:03:45: Sie vergleichen sehr fast mit Fußball?

00:03:48: So ähnlich, würde ich schon sagen.

00:03:49: Natürlich ist Fußball nunmehr anders, aber ich würde sagen beim Fußball ... Bekanntersten Spieler sind halt einfach die DDR Regisse.

00:03:57: Und beim Ralfern sollen sie dann die DDR-Rennen gewinnen, aber dass dahinter viel mehr steckt... Das passiert ja.

00:04:05: für das gibt es auch andere Positionen wie im Fußball, so wie bei einem Ralfer.

00:04:10: Als Sie begonnen haben zu merken, dass Sie einen Talent haben und dass Sie das gerne machen, was war Ihr Wunsch?

00:04:18: Was war Ihr großer Traum?

00:04:21: Raul Profi sehr und die Tour de France fahren.

00:04:24: Natürlich träumt man davor, dass man mal die Tour des France gewinnt.

00:04:28: Aber ich denke, man braucht immer große Träume und Ziele, damit man überhaupt weiterkommt.

00:04:36: Aber das Wichtigste war natürlich, dass wir Profi werden und irgendwann bei der Tour des Francs dabei sein können.

00:04:42: Und erinnern Sie sich dann auch noch daran, als Sie daheim vom Fernseher gesessen sind und selbst zugeschaut haben?

00:04:46: Ich

00:04:46: kann mich eigentlich schon noch ein bisschen dran erinneren.

00:04:51: Es witzig eigentlich, was man sich damals so dacht hat und wie es halt jetzt ist.

00:04:56: Was haben Sie sich damals gedacht?

00:04:57: Und wie ist das jetzt?

00:04:58: Ja also da denkst du halt so... Das sind irgendwie nur die guten Gminen.

00:05:04: Weil ich selbst gar nicht bewusst, wie viel eigentlich fällt, dass man mal dort dann nur... Aber dann wieviel nur fällt, damit man dann irgendwann nochmal hinkommt.

00:05:12: Und das ist irgendwie schon surreal, dass wir das dann irgendwie schafften.

00:05:17: Manchmal glaube ich, es ist ja jetzt schon so normal aber vielleicht auch mal in ein paar Jahren zurückdenkt an die Karriere, ist das ganz was Besonderes.

00:05:26: Und Sie haben ja heute wie immer drei Dinge mitgebracht für uns und eine der Sachen, die sie mitgebracht haben, ist der Pokal von im Jahr zwei Tausend Neunzehn aus der Türkei von Ihrem ersten World Tour Gesamtseek.

00:05:39: Was bedeutet dieser Pokal für Sie ganz persönlich?

00:05:42: Was markiert das für einen Moment in Ihrer Karrierei?

00:05:46: Ich habe bei den Profis eigentlich nur... Gesamtwert und Wunder bei der Rundfahrt.

00:05:50: Das war eben die Türkei-Rundfahrte, das war damals nur ein World Tour Rundford.

00:05:57: Ich bin schon bei echt vielen großen Rennen Top Ten fahren.

00:06:01: Aber wie gesagt, ob du jetzt top ten bist oder fünfter oder gewinst ist nun mal so ein Unterschied.

00:06:09: Daher ist es eine wunderschöne Erinnerung, dass ich es da geschafft habe, immer Rennen zu gewinnen.

00:06:14: Aber es war nicht so bekannt.

00:06:16: Was hat der Sieg für ihre Karriere bedeutet und für den weiteren Verlauf ihrer Karrieren?

00:06:21: Dortmunds bei deinem Team, wo ich war.

00:06:23: Bei Bora Hans-Krohe war ich schon so teilweise eilig, dass ich bei kleineren Rundfahrten Kapitän war oder mit dem anderen die Rolle geteilt habe.

00:06:34: Und nach dem Sieg hat man mir eigentlich mehr zur Draht und das hat dann schaubergeändert ja... Und ich habe eigentlich einige Rennen gehabt, wo ich dann auf mich gefahren hab können oder die Mannschaft immer mitgefahren ist.

00:06:51: Ja, war ein schöner Ergebnis und der Leben ist ja dabei!

00:06:55: War es für Sie immer so dass sie Kapitän sein wollten?

00:06:59: Dass sie selbst auf Ergebnisse fahren wollen?

00:07:01: Ist das so wenn man mit dem Rad Sport im Rennradfahren beginnt?

00:07:06: Ja schau also wie jünger war hat mir das natürlich... Oder ist jetzt da noch Dein extra Effort, den man oft gehen muss im Training.

00:07:14: Das hat das Feier wirklich brennt.

00:07:16: Das ist einfach ... Weißt du halt eben gut sein Wüst und Ergebnisse machen wüsste?

00:07:21: Und das war schon früher so der hauptsächliche Antrieb, dass man draufdacht, ich würde es rennen, gewinnen oder auch ein gutes Ergebnis

00:07:31: machen.".

00:07:31: Jetzt sind sie ja aber Domestika, also Helfer in dem Team von Tadej Bogača im UAE Team Emirates was ja dann eigentlich eben genau das Gegenteil davon ist, als dass man für sich selbst fahren und für die Ergebnisse fährt.

00:07:44: Bitte nehmen Sie uns mit, dass diese Reise wann dieser Moment kam wo sie für sich gemerkt haben oder entschieden haben ich will vielleicht doch ein bisschen einen anderen Weg einschlagen aus denen der als Kind mein Traum war.

00:07:58: Also wie gesagt, ich hab doch ein paar Jahre gehabt wo ich immer wieder meine Chancen gekriegt habe auch bei der Spanienrundfahrt.

00:08:03: also es gibt ja die drei Graturs und eine davon ist die Spanianrundfahrt.

00:08:07: Wo ich's zweimal probiert habe auf den Gesamtwertung zum Fahren.

00:08:12: Und da bin ich einmal neun, da war mal zehn da und ich hab irgendwann bemerkt so Ja das ist so das Maximum für mich persönlich was ich glaube ergebnistechnisch ausserholen kann.

00:08:23: und Es gibt einfach Leute, die sind besser Ich habe mich mit dem Switch überhaupt nicht schwer, dass es für einen anderen hundert Prozent gibt.

00:08:34: Und dann wieder meine eigenen Rennen habe, wo ich eben auf mich selber fahren kann und das für mich selbst einfach akzeptiert so.

00:08:41: Es gibt bessere Leute und natürlich, dass jetzt für wen vor der vielleicht der beste Ralf an Rollenzeiten ist, macht's natürlich umso besonderer.

00:08:51: Wenn man sich auch gut versteht, glaube ich, ist es einfach, dass wir alles verwenden.

00:08:57: Ja, der Prokost hat das absolute Maß aller Dinge.

00:08:59: Und wenn man in dieses Team geht dann ist man sich natürlich auch bewusst dass es wahrscheinlich nicht nur meinen Selbstgehen wird und dass wir nicht im Fokus stehen werden.

00:09:07: Ich stelle mir das aber trotzdem fürs Ego als Sportler gar nicht so einfach vor.

00:09:11: also was sie da jetzt gerade sagen ist etwas was ganz wenige Profisportler im Riesenrat zu mir sagen würden.

00:09:17: Es ist ein total spannender Zugang eigentlich.

00:09:20: Man hat halt andere Sachen, mit denen man sich motiviert.

00:09:26: Welche

00:09:26: sind das?

00:09:27: Z.B.,

00:09:28: wenn du jetzt relativ viel Tempo machst von vorne vorst und du im Team gerade her hast ein Teil nur noch zwanzig Leute über oder es kommen ja genauso dann am nächsten Tag andere Voraus von anderen Teams oder sportliche Leiter zu mir Und die gratulieren wir was für gute Arbeit gemacht haben.

00:09:49: Das ist natürlich auch ... Wirklich eine schöne ... Für mich selbst ist es eine schöne Akzeptanz, dass ich das so kriege.

00:09:58: Gab's da nie einen Moment der Enttäuschung?

00:10:00: Oder des Haardans?

00:10:02: Nein, wie gesagt, ihr war vor allem für wen anderen und der kann gewinnen als wir.

00:10:06: Ich hab selber den ganzen Stress und bin dann nur neunter oder zehnter.

00:10:11: Und das Team ist nicht so happy, selber ist man nicht zu happy.

00:10:17: Es hat auch Vor- und Nachteile in dem Fall.

00:10:20: macht es mir so einfach mehr Spaß.

00:10:21: Sie

00:10:22: haben mir vorher gerade selbst gesagt, dass ihr mal als Kind zugeschaut bei der Tour und da haben sich gedacht ja, der, der am schnellsten fährt das ist halt der Gewinner und sonst gehört da nichts dazu.

00:10:31: Der Leie, der zu sieht bei der tour de France möchte meinen, dass das so ist aber es ist eben genau das Gegenteil.

00:10:37: vielleicht können sie uns einmal so einen Einblick in das geben.

00:10:41: was ist ihre Aufgabe?

00:10:42: Als Domestik, als Helfer?

00:10:44: wie wichtig ist diese Aufgabe auch für Tadeh Pogaccha?

00:10:48: Wie formiert sich dieses ganze Team rund um ihn?

00:10:51: Wir sind momentan die beste Mannschaft und wir haben den besten Fahrer.

00:10:55: Und es hängt irgendwie alles bei einem Rennen von uns ab, also wie was passiert.

00:11:01: Es gibt ja die Ausreißergruppen und auch das Tempo machen.

00:11:05: Also wir bestimmen eigentlichs ganze Rennen und da ist es halt schon wichtig dass, wie bei einer gerade Achtfahrer alle Achtfahrer in Topform sein und jeder eben so gut wie's geht Konstanzerleistung abwürfen kann.

00:11:17: Und es steckt schon ein richtiger Plan dahinter, dass man sagt, wir fahren jetzt einfach mal drauf los.

00:11:24: Sondern es hat schon jeder so seine Position und war also eine Reihenfolge wie wir vorhaben.

00:11:30: Wir haben eben dann die Rollers und die schwereren Fahrer, die von Anfang an fahren, wo man quasi zum Beispiel nur Tempo macht für die Ausreißungsgruppe im Schoch halt.

00:11:45: Im Finale werden die Fahrer immer bergfest, so wie es jetzt bei der Grotto ist.

00:11:49: Da weiß er direkt genau, wo er von vorne fahren muss und wie er von vorn fahren muss.

00:11:55: Und der Tade sagt natürlich auch, ob's schneller geht oder langsamer sagt eigentlich nicht.

00:12:01: Ja nur, ob es schneller geht?

00:12:02: Oder was halt am besten ist, wenn man seine Kraft investiert und was Ehrheit braucht, dass man eben quasi so gut wie es geht zu dem... Punkt liefert, wo er dann eben attackieren will.

00:12:15: Und ja...

00:12:16: Was sind die Schwierigkeiten innerhalb eines Teams?

00:12:19: Das war eine Natur der Chance, die einen an die körperlichen und mentalen Grenzen bringt.

00:12:24: Ja natürlich, man verbringt auch viel Zeit miteinander und nach zweieinhalb Wochen Rennen fahren ist irgendwann jeder mal müde und da hat er jedenfalls so seine schlechten Tage.

00:12:34: Da ist es dann schon so wie zu Hause her, weil das vielleicht zwei Fahrer krank werden sogar einer aussteigen müssen.

00:12:42: Das sind dann schon schlechte Momente, vor allem nicht jetzt weil man unbedingt nur im Rennen braucht sondern auch menschlich.

00:12:49: Wir sind alle sehr gut befreundet und man sieht jetzt nie gerne einen freien Aussteigen von Rennen.

00:12:55: Es gibt da die Konkurrenz, die nicht schläft und die immer sicher versucht dass eben irgendwelche Pläne haben das uns Leben schwerer machen und man ist dann schon sehr gestresst bei so einer Telefonzweiß.

00:13:09: Es sind jetzt nicht nur die Bergedaten, vor allem auch flache Daten und so.

00:13:12: Jeder will vorne fahren, jeder will Präsenz sein.

00:13:15: Und oft schaut's im Fernsehen aus wie wenn es gemütlich ist, wenn auf der Strasse jeder in einer Leine vorne ist.

00:13:22: Da weiß das jeder fährt aber vollgasig an der Linie.

00:13:24: Und es gibt halt die Sechs-Siemteams wo jeder vorne sein will.

00:13:29: Das sind ja knapp unerdachtige Staate und wie gesagt von den... quasi jeder ganz genau, die Rechtskurven ist gefährlich und da will ich das erste eine.

00:13:37: Und es passieren wir dann einfach für Stürze.

00:13:40: Die ja umfassbar aus schon auch wenn man da im Fernsehen zu schaut.

00:13:43: Das ist so ein gefährlicher Haus!

00:13:44: Genau.

00:13:45: Und dass alles mit dieser mentalen Belastung.

00:13:47: wie geht man damit um?

00:13:49: Ich stelle mir das jetzt sofort stehen dafür auf und weiß ich muss mich wieder sechs Stunden aufs Rad setzen, wieder bei voller Belastungen fahren unvorstellbar wie man das aushält.

00:13:57: Wie geht das?

00:13:58: Für mich ist es leicht, dass das die Schwernetapen oder die Bergedapten sind.

00:14:02: Wenn du gut drauf bist, dann weißt du, das funktioniert und da bin ich vorne dabei.

00:14:06: Aber bei so flachen Daten oder wo's windig ist, Kopfstabflaster ... Da ist man oft im Zühl mehr mental kaputt als wir körperlich, weil er immer versucht, dass man vorne ist.

00:14:21: Man muss auch viel konzentriert sein, weil dann stürzt wieder wer und du musst ausweichen.

00:14:26: Wir fahren halt alle so eng zusammen, da passieren einfach Sachen und das ist schon sehr herausfordernd.

00:14:33: Also wie gesagt, wenn die Tour de France jetzt sechs Wochen, wer würde es auch funktionieren?

00:14:37: So körperlich denke ich, aber nach drei Wochen ist man schon froh, wenn's dann vorbei ist.

00:14:41: Während der Tour de Frans, wenn sie am Rad sitzen für diese vielen, vielen Stunden während sie auch eben körperlos zu stark an die Grenzen gehen was geht einem dadurch den Kopf, woran denkt

00:14:51: man?

00:14:52: Wenn es gut läuft, macht es Spaß und dann holt man einfach richtig Bock drauf.

00:14:56: Wenn es schlecht läuft, denkt man sich mal, warum tue ich das eigentlich?

00:14:59: Am schlimmsten für mich ist wenn du jetzt wirklich gut auf was vorbereitet hast und dann gehst in den Szenen und das funktioniert auch gar nichts oder man fühlt sich aber schlecht und weil er doch viel Aufwand dahinter steckt.

00:15:09: Man will ja auf dem Level sein, was man da drauf hat und wann das halt nicht funktioniert.

00:15:14: Schmerzt so oft.

00:15:15: Kriegt

00:15:15: man das Ganze rundherum bei einer Tour?

00:15:17: Bei der Tour.

00:15:18: du fährst z.B.

00:15:19: dann mit, dass wir im Fernsehen sehen oder ist es etwas, was an einem vorbeizieftet?

00:15:23: Was auch bei der Tour ein ganz brutales ist, weil doch so viele Zuschauer sind am Seiten ran und das oft ... Du hast jetzt nicht nur das Fahrerfeld auf das aufpassen musst, dass da was passt.

00:15:37: Du wirst natürlich auch als den Kanzurschauerhänden fahren.

00:15:39: oder wenn wir rühren und das schaue manche, weil es ist immer wirklich ein hoher Lärmbegel einfach.

00:15:45: Das ist dann schon am Abend, wenn man mal im Bett ist und dann relaxed... Also ich schaare eigentlich gar nicht mehr wirklich auf Social Media oder irgendwas sondern schauen wir halt in der Serie an und schauen uns ein bisschen nach oben kommen, weil du dich einfach ein wenig relaxen musst.

00:16:00: Viele von uns schauen die Tour de France und haben sich so eine sinnbildliche Geschichte, die vielleicht auch zeigt wie schwer die Tour der France ist.

00:16:07: Was wir von hinter den Kulissen gar nicht mitbekommen?

00:16:09: Haben Sie da etwas was ein besonderes Ereignis in einer besonderen Geschichte mit Tadei irgendwas, das ihnen einfällt?

00:16:16: Also ich muss sagen, wir haben immer brutal viel Spaß.

00:16:18: also jeder glaubt halt.

00:16:19: aber viele glauben sicher dass das alles Dass wir alle zu hundert Prozent locked in sind und es geht nur ums Ralforn.

00:16:27: Also bei uns im Teambus rennt wirklich der Schmäh.

00:16:31: Ich würde sagen, ich habe ziemlich jeden mit einem Kaffee angesteckt.

00:16:34: Es ist jeder jetzt ein ziemlicher Café-Freak one bei uns beim Team.

00:16:37: Und das hat jeder so sein eigenes Kaffeeset ab mit beim Rennen.

00:16:43: Wir haben alle Einzelzimmern und jeder Richter soll quasi da sein Kaffe hinvorher und bringt ihn dann zum Frühstück.

00:16:48: Und jeder mit verschiedenen Bohnen.

00:16:50: Da haben wir sie untereinander in den Café und es ist ganz cool eigentlich.

00:16:53: Sie haben uns was ganz Besonderes mitgebracht, von der Tour im Jahr zwanzig, wo sie jetzt eben dabei waren, wo Tadeh Pogaccia die Gesamtfertung auch gewonnen hat... Was bedeutet Ihnen das?

00:17:04: Was ist das?

00:17:05: Nehmen Sie uns ein bisschen mit!

00:17:07: Ja, es ist echt wirklich halt crazy weil am letzten Tag ist üblich dass die Mannschaft vom Gesamtsieger immer spezielles Trikot rot in die Form des Gesamtrekots himmelt.

00:17:20: Und wie gesagt, das sind genau die Bühne, die wir vom Fernsehen kennen, wenn man ein Kind ist und sich anschaut.

00:17:27: Wenn man dann eben in Paris an der Chance ist, sie am Podium oben steht gemeinsam mit dem ganzen Team – ja, es ist echt ein unbeschreibliches Gefühl!

00:17:37: Ich denke, dass kann man halt keiner mehr nehmen.

00:17:40: Sie haben jetzt auch mit dem Team verlängert bis zum Jahr zwölfund achtundzwanzig.

00:17:44: Was macht das Team für Sie aus?

00:17:47: Da bleiben natürlich Tour de France,

00:17:50: etc.,

00:17:50: all diese Dinge.

00:17:51: Aber ich glaube es ist auch die Freundschaft innerhalb des Teams oder die so besonders ist?

00:17:55: Ja genau also wir sind wie gesagt dreißig vorder als sind viel Charaktere und irgendwie wird das ganz witzig.

00:18:02: Es passt alles ganz gut zusammen.

00:18:03: aber ich muss auch sagen... Also ich glaub bei uns sind fast hundertsiebzig Leute angestellt im Team, also relativ ein großes Team.

00:18:13: Es ist sehr sp... Also Südländisch auch gekocht, mit Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.

00:18:18: Und ich muss sagen, mir tagt die Mentalität das eher etwas gelassene.

00:18:24: Weil ich vielleicht eher als Gegenteil bin.

00:18:27: Ich glaube, dass es mich ganz gut runterfällt.

00:18:31: Ich habe alles im Team, wenn ich was brauche.

00:18:33: Das ist für mich ziemlich stressfrei.

00:18:35: Wie gesagt, von der Vorreiher verstehen wir sie echt sehr gut!

00:18:42: Ich bin froh, dass ich verlängert habe.

00:18:45: Tadej Pogaccia ist ja wirklich ein guter Freund geworden von Ihnen mittlerweile.

00:18:49: Sie haben uns auch das mitgebracht auf der Tour de France und da sogar mit einem persönlichen kleinen Brief mit einer kleinen Botschaft von Ihnen.

00:18:57: Was steht da?

00:18:59: Also... Das ist so mein Spitznamen.

00:19:03: Und also wir haben viel verspülen Auf die Playstation.

00:19:09: Ja alles hast du heute.

00:19:10: Danke für für die Arbeit und für beob persönliche Sachen halt.

00:19:17: Die wir nicht so genau einigen wollen!

00:19:19: Ist es leichter, für einen guten Freund zu fahren als für eine normalen Teamkollegen?

00:19:24: oder ist der Konkurrenzkampf etwas was einem da auch im Weg stehen kann?

00:19:28: Also für mich persönlich kann man schon nochmal ein paar Prozent mehr auszuholen, mal auf jeden Fall mit dem man sich sehr gut versteht.

00:19:39: Jetzt nicht nur das Vorausgaben körperlich, sondern eben auch dass man in gewisse Momenten mehr Risiko eingeht im Rennen und ja macht für mich schon was aus.

00:19:50: Wie gehen Sie mit dem Thema Toping um?

00:19:55: Also eigentlich existiert dieses Gespräch gar nicht so wirklich.

00:20:01: also wir haben ganz normal unsere Verträge, wo drinnen steht unsere Klauseln.

00:20:09: Was passiert, wann, was wir auch und so?

00:20:12: Und wie gesagt, ich bin froh, dass ich eine zeitraue Profi bin jetzt.

00:20:17: Wo es eben nicht mehr ein extrem präsentes Thema ist.

00:20:22: Dennoch ist es ein Thema auf das man in der Radsport wahrscheinlich trotzdem immer wieder angesprochen wird.

00:20:26: oder wird's weniger?

00:20:28: Viel weniger als wenn ich jetzt vergleiche, wie Profi warm bin oder wie ich angefangen habe.

00:20:32: zum Ralfahren zu jetzt ganz anders.

00:20:34: Aber ich muss sagen ... Okay, in den früheren Zeiten bin ich nicht profig gewesen.

00:20:38: Also kann ich über das nicht urteilen oder über das jetzt nicht viel aussagen?

00:20:42: Aber man kennt die Vergangenheit und wie gesagt da hat sich sehr viel im Kampf gegen Topping.

00:20:50: aber nicht nur das sondern auch einfach die Einstellung von der Vora, von den Teams.

00:20:54: Gibt

00:20:54: es persönliche Ziele, die Sie noch erreichen wollen im Radsport für sich selbst?

00:20:59: Ich bin mir davon traumt dass ich irgendwann einmal eine Gratuitapel gewinnen kann.

00:21:03: Das ist jetzt beim Chirurgis, bei der Tour oder bei der Woelter.

00:21:07: Ist egal natürlich ein bisschen bei der tour Ich war schon zweiter, ich war schon dritter.

00:21:12: Bei der Wohelter haben wir das Mannschaftszeitfang gewonnen.

00:21:15: Aber jetzt zu einer einzelnen Etappen-Sieg ist mir noch nie gelungen.

00:21:19: und ja, das wäre vielleicht so ein Liebensziel, ob sich das mal ausgeht?

00:21:26: Wären wir schauen!

00:21:27: Das heißt dass es steht ganz oben auf der Totalist neben dem, dass sie dem Team im Treue bleiben.

00:21:32: Wir in Österreich werden die Daumen drücken und sie dabei verfolgen.

00:21:36: Es ist ganz großartig, was Sie da leisten.

00:21:38: Ihre Frau, die haben Sie geheiratet letztes Jahr?

00:21:41: Macht sich die manchmal Sorgen um Sie, wenn sie Ihnen so zuschaut bei der Tour?

00:21:46: Ich denke schon ja!

00:21:47: Also ich glaube normal also auch mit den Eltern und meiner Frau oder die, was wir besser kennen sind alle natürlich ein bisschen nervös, dass nichts passiert und es immer gut verläuft und das ist für das Wichtigste.

00:22:02: Es ist ja trotzdem ein gefährlicher Sport.

00:22:05: Wie wichtig ist Ihnen persönlich Familie, Beziehung eher für das, was Sie machen?

00:22:11: Und wie sehr unterstützt sie das auch in Ihrem Sport und Ihrer Karriere?

00:22:16: Ganz wichtig vor allem am Anfang meiner Karrierei mit meinen Eltern, die natürlich jetzt Ralf finanzieren müssen.

00:22:23: Die DME, wo ich bringe zu rennen oder zum Verein ... Ist das ganz wichtig!

00:22:29: Ich bin schon ziemlich ein Familienmensch.

00:22:32: Ich bin echt gern mit meiner Familie.

00:22:35: Und ich habe auch echt gern, dass man zwei-, dreimal im Jahr so eine Familie in Grün hat und es ist irgendwie ganz wichtig oder ganz witzig weil... Es geht eigentlich gar nicht um mich und dem Raul vor sondern für mir jetzt um die Person und vor allem mit meiner Frau, wenn ich nach Hause komme, die fragt mich gar nicht aus wie du warst hier und da, sondern die lasst einmal Ja, komm mal.

00:22:58: Und wenn ich ein Zündmühr zwöhe und ... Ich glaub', dass das ganz wichtig ist.

00:23:02: Dass du an der Home bist, zieh nicht immer nur hundert Prozent um mich, dem Fahrrad, sondern auch um uns.

00:23:10: Ist ganz wichtig.

00:23:11: Das ist ja auch das Schöne?

00:23:12: Ja, schon.

00:23:14: Wenn man eben auch wo Nicht-Radfahrer sein kann, sondern

00:23:18: Mensch ... Genau, ja!

00:23:20: Vor allem dadurch, wie wir sehr viel trainieren, geht da eher so viel drauf mit der Nährung Man muss ja trotzdem sehr viel nach dem richten.

00:23:30: Und wie gesagt, das ist halt dann trotzdem schön, wenn man dann eben seinen Beruf aushübt und auch daheim trainieren geht.

00:23:38: aber wenn man zurückkommt eigentlich vielleicht kurz so, heute ist mir gut gegangen oder heute habe ich richtig schlechte Füsse gehabt, da war eigentlich dann nicht mehr wirklich über dieses Thema redet.

00:23:47: Felix Großschadner, wenn er gerade nicht ratfährt, ist dann vor allem Kaffeli-Papa.

00:23:51: oder gibt es noch andere Hobbys die sich begeistern?

00:23:55: Ja, mir macht eigentlich geholfen viel Spaß.

00:23:57: Nur ist es ein sehr zeitabendiger Sport und die letzten drei Jahre habe ich nachgelassen, da bin ich ganz wenig spülen gegangen.

00:24:05: Und wenn man dann schlecht spült, macht's einfach keinen Spaß.

00:24:08: aber grundsätzlich ist das ein Sport, den ich nach meiner Karriere sicher mehr ausüben werde.

00:24:17: Sonst im Urlaub gehen wir ganz gerne dachten.

00:24:19: Das ist auch so was, wo man ganz gut abschalten kann also... Wenn man da so zwei mal eine Stunde am Tag unter dem Wasser ist, denkt man eigentlich auch nichts anderes als das, was man da gerade sieht.

00:24:30: Und es ist ja der ganz andere Welt.

00:24:33: also ein bisschen ... So stürme ich mich.

00:24:35: Es ist vielleicht etwas Annäherung wie es wäre im Weltall.

00:24:38: Sie schätzen die Pausen noch sehr?

00:24:40: Das merkt man Ihnen an.

00:24:41: wichtig für Profi-Spattler oder?

00:24:42: Ja schon!

00:24:45: Ich würde sagen eher ein Typ, der schon sehr gestresst ist immer innerlich und viel nachdenkt.

00:24:51: Daher ist es wichtig, dass man noch gewisse Highlights zurücknimmt.

00:24:57: Das heißt nicht, dass ich jetzt nicht trainieren gehe oder so, aber auch vom Kopf eben nicht zu viel im Handy nachschaut und nicht immer zu viel aktiv ist.

00:25:12: Was braucht's um über Grenzen zu gehen?

00:25:17: Ich glaube das Wichtigste ist ... Ein Riesenleinschaft für das, was man macht.

00:25:22: Und ich würde sagen, wenn es Feiern immer brennt ist mehr nur ein Beruf und man kann sicher noch mit guter Arbeit eine gute Leistung abbringen.

00:25:34: aber wie man so sagt für die Extra-Meile muss man einfach immer eine Riesenportion der Leidenschaft mitbringen.

00:25:41: Solange ich das in mir gespürt, würde ich auch gerne Profi sein.

00:25:44: Und das tun Sie.

00:25:46: Herzlichen Dank, dass Ihr heute bei uns von der Große Freude bereitet!

00:25:48: Zum Abschluss machen wir noch einen kurzen Eintrag ins Gästebuch der Riesenmitglieder mit Ihnen, Felix?

00:25:52: Passt!

00:25:56: Wunderbar!

00:25:58: Ja bitte... Mit einer Unterschrift?

00:26:00: Nur Unterschriften oder auch

00:26:02: was?

00:26:02: Na gerne auch ein kleiner Text!

00:26:04: Den nehmen wir doch!

00:26:13: Felix zum Abschluss der Risenfahrtfahrt dürfen Sie uns noch kurz vorlesen, was Sie eingetragen haben

00:26:17: bitte?

00:26:18: Ich glaube Sonst kann ich uns die anderen Lesen von meiner Schrift.

00:26:22: Vielen Dank für das schöne Gespräch und die Möglichkeit, dass sich meine Leidenschaft erzählen oder über meine Leidschaft erzählen durfte!

00:26:30: Und wir bedanken uns ganz herzlich, dass Sie Ihre Leidenschaft mit uns geteilt haben und so einen genauen Einblick gegeben haben in diesem wunderbaren Sport der so viele Facetten hat.

00:26:39: Herzlichen Dank dafür!

00:26:40: Danke!

00:26:41: Meine Damen und Herren, schön, dass auch Sie wieder nicht dabei waren bei uns in Bergen-Achtundzwanzig im ältesten Riesenrad der Welt.

00:26:46: Bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

„Es lebe der Sport!“ – frei nach dem Motto von Reinhard Fendrich präsentiert das neue Sky Sport Austria Talkformat „RIESENrad – Sportgrößen im Waggon 28“.

von und mit Sky Sport Austria

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