Transkript

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00:00:01: Eine Tür ist zugegangen und andere sind aufgegangen und man lernt auch aus diesen Sachen.

00:00:22: Meine Damen und Herren, herein spaziert in den Waggon-Achtundzwanzig vom ältesten Riesenrad der Welt, wo wir heute wieder einen spannenden Gast willkommen heißen dürfen.

00:00:30: Er hat in Eishocke in Österreich Großes erreicht und erst vor kurzem seine Karriere beendet.

00:00:36: Das freut mich sehr, dass er heute hier bei uns ist.

00:00:38: Herzlich willkommen, Dominik Heinrich.

00:00:40: Dankeschön, schön, dass ich da sein darf.

00:00:41: Also gibt glaube ich nicht viel schönerer Plätze für ein Interview in Wien.

00:00:45: Das freut uns sehr.

00:00:46: Uns gefällt es auch sehr gut.

00:00:47: Und Sie haben ja erst vor kurzem hier einen Shooting gehabt, mitten wie einer Capital.

00:00:51: Das ist so richtig.

00:00:51: Ja,

00:00:51: vor, glaube ich, eineinhalb Jahren war das jetzt aber auf dieser Plattform mit Glas drunter, was nicht zu meinem Fall ist, normalerweise einen Fotoshooting gehabt.

00:00:57: Aber ich wollte das dann auf gar keinen Fall irgendwie auslassen, weil diese Fotos sicher einzigartig sind und die Erfahrungen auch einzigartig sind.

00:01:04: Und das war dann auch so.

00:01:05: Ich bin froh, dass ich es gemacht habe und nicht meinen Ängsten.

00:01:08: eingewilligt habe.

00:01:08: Also Höhenangst ist etwas, das ihr

00:01:10: übergreift.

00:01:10: Ja, schon.

00:01:10: Also das war nicht einfach, muss ich sagen, wenn du da oben stehst, nur eine Glasplatte unter dir festgebunden, aber war eine Challenge.

00:01:19: Also mit schönem Blick über Wien sehen wir ja auch zu den Vienna Capitals, muss man sagen, sieht man ganz gut hin.

00:01:24: Ich möchte mit Ihnen, bevor wir über Ihre Karriere sprechen, an den Anfang Ihrer Leidenschaft zum Eishocke zurückblicken.

00:01:32: Wann hat die bei Ihnen begonnen?

00:01:34: Die hat eigentlich relativ spät begonnen, erst mit neun, zehn Jahren habe ich zum Eisorgesport gefunden, denn davor habe ich schon immer wieder Eisorg gespielt und war Eislauf, war jetzt nicht so im Verein und so weiter.

00:01:43: Und mit neun Jahren haben wir dann von meinem Fußballverein Freikarten bekommen für den WV damals und das hat mich so begeistert, dass ich zu meiner Mutter gesagt habe, von heute auf morgen möchte ich das Eisorg gespielt.

00:01:53: Und dann habe ich zum Glück auch da wieder meine Leihausrüstung bekommen oder eine ganz billige Ausrüstung aus dem Internet, eine gebrauchte.

00:02:00: Ich habe dann am Heumarkt in der Stadt mein erstes Anfänger-Training gehabt und eine Stunde später schon mit der U-Zähn trainiert, glaube ich, wo mein Onkel-Trainer war.

00:02:08: Und so hat die ganze Reise für mich begonnen.

00:02:11: Welchen Anteil hat der Vater auch anders sehr so gespielt?

00:02:13: Um

00:02:14: relativ wenig, muss ich ehrlich sagen.

00:02:16: Ich vermisse es jetzt nicht unbedingt, weil was man nicht hat oder wie ich hatte, vermisst man es auch nicht unbedingt.

00:02:20: Also das muss ich auch meiner Mutter zugutzusprechen, die hat das super gemacht alleine.

00:02:25: Und vor allem mein Großvater, der da nicht mehr da war.

00:02:29: für dem nichts zu viel Arbeit war, dazu mühsam, weil mich zu jedem Training und überall hingebracht hat.

00:02:33: Und einer der größten Unterstützungen war mein Leben auf jeden Fall.

00:02:36: Wie war das für Sie dann trotzdem?

00:02:37: Wir gehen jetzt gleich mit einem sehr tiefen Thema rein, dass Ihr Vater dann nicht da war, obwohl er selbst Eiswokspieler war.

00:02:44: Wie gesagt, das war für mich überhaupt kein Thema.

00:02:46: Also vielleicht doch, wenn ich mich da jetzt zu irgendeinem Therapeuten setze und dann tief gönne darüber nachdenke, vielleicht findet man da schon was, aber für mich jetzt... So gesehen war es nie ein Thema, weil er nie wirklich da war.

00:02:58: Und ja, es war so.

00:03:00: Ich hatte dafür mein Großvater, eine super Beziehung.

00:03:02: Gibt es da ein schöner Lied?

00:03:03: Da war mein bester Freund und bester Begleiter.

00:03:06: Und ja, ich habe eine umso schönere Beziehung mit ihm gehabt.

00:03:09: Ja, man braucht eine Bezugsperson.

00:03:11: Vielleicht war das dann in dem Fall einfach auch der Opa.

00:03:13: Genau.

00:03:14: Was genau hat er denn alles für Sie?

00:03:16: gemacht, dass er einen so großen Anteil an ihrer Karriere hatte, weil ich habe mich ein bisschen beschäftigt natürlich mit ihnen und ihrer Geschichte.

00:03:22: Und ja, Opa kommt sehr auf vor, wenn Sie erzählen.

00:03:24: Ja, ich werde auch ein bisschen emotional, wenn ich über ihn nachdenke, weil er ist vor ein paar Jahren gestorben an Krebs.

00:03:28: Aber nein, er war einfach immer für mich da und so gutmütig.

00:03:32: Nie zwaneck geworden mit mir, obwohl ich mal als Kind ein bisschen Kind ist, möchte ich mal sagen, aber er war immer da, war immer gutmütig, er hat mich zu jedem Training gebracht, war auch den meisten Team von der Betreuer, weil irgendwer gefehlt hat und hat die Arbeit wieder gemacht.

00:03:46: Er war einfach immer da, hat mich unterstützt, war sehr stolz auf mich immer und hat mir auch mit sehr viel Rat fürs Leben einfach beigestanden.

00:03:54: Und ich bin sehr froh, dass er so eine große Rolle in meinem Leben spielt hat.

00:03:59: Und Sie haben Ihnen auch wichtige Dinge vermacht.

00:04:02: Das ist jetzt zum Beispiel ganz lange bei ihm zu Hause gestanden.

00:04:05: Bester Verteidiger.

00:04:06: Erzählen Sie uns einmal ein bisschen was über die zwei Dinge, die hier stehen.

00:04:09: Weil das ist ja schon so ein bisschen der Beginn in Ihrer Karriere gewesen.

00:04:13: Auf jeden Fall, vor allem auf internationaler Ebene.

00:04:15: Ich hab' im Jahr zwölf meine erste B-Weltmeisterschaft gespielt für Österreich.

00:04:20: Die war damals in Laubach, in Slowenien.

00:04:22: Da hatte ich noch relativ wenig Eiszeit, bin gerade so ins Nationaldim reinguscht.

00:04:27: Und zwei Jahre später war die Weltmeisterschaft in Südkorea und da war ich dann schon weiter in meiner Entwicklung und habe eine größere Rolle in der Mannschaft gespielt und habe dann die Auszeichnung bekommen.

00:04:38: Zum besten Verteidiger vom Turnier und wir haben den Aufstieg in die Weltmeisterschaft geschafft.

00:04:42: Und ja, das habe ich dann meinem Opa gewidmet quasi im Geschenk für die ganze Arbeit, die er sich da angetan hat mit mir.

00:04:51: Und ja, war dann bei ihm zu Hause eine Zeit lang.

00:04:53: Hat ihm wahrscheinlich auch viel bedeutet.

00:04:56: Bester Verteidiger.

00:04:58: Das ist ja ganz interessant, wenn wir es ihm eigentlich begonnen, ein Stürmer.

00:05:01: Wie kam es dazu, dass man sich sozusagen umschulen lässt?

00:05:04: Wir hatten da einen Trainer, mein erster Profi-Trainer in Salzburg, das war Pierre Pache, und er hat das auch sogar eigentlich ein bisschen revolutioniert.

00:05:10: Möchte ich sagen, weil er nicht mehr gedacht hat, der ist Stürmer, der ist Verteidiger, sondern no five players, no position, also fünf Spieler und keine Position.

00:05:18: Das heißt, wer auch immer der erste vorne war, war der erste vorne und der letzte Mann hinten war sozusagen der letzte Mann hinten.

00:05:24: Und das Allso geht es auch ein bisschen verändert in der Zeit, weil die Regeln sich total verändert haben und das Spiel schneller gemacht haben.

00:05:33: Die Checks waren nicht mehr von der Pleinzeit erlaubt und so weiter.

00:05:36: Es hat sich irgendwie zu meinen Gunsten alles entwickelt und er hat irgendwas gesehen und es hat ganz gut funktioniert.

00:05:42: Und sind dann bei zwei B-Weltmeisterschaften zum besten Verteidiger gewählt worden?

00:05:47: Wann haben Sie denn selbst gemerkt, dass Sie gut sind, dass Sie Talent haben?

00:05:52: Dass ich da lehnt habe, muss ich ehrlich sagen, habe ich sehr früh gelernt auch.

00:05:56: Ich habe mit einem guten Freund und Konstantin Komarek, der jetzt in Schweden spielt, mittlerweile, der wir sind in Wien, hundert Meter Luftlinne voneinander aufgewachsen.

00:06:05: Ich glaube, wir haben beide immer schon gewusst, dass wir das Zeug zu mehr haben und dass wir sehen, wie wir schaffen werden, wie weit auch immer.

00:06:12: Die NHL war natürlich immer der große Traum, der dann sehr, sehr weit weg ist, aber alles, was dann irgendwo einfach dem Weg dorthin kommt, ist natürlich sehr schön.

00:06:20: Und ja, ich hab immer schon an mich geglaubt selber zum Glück.

00:06:23: Das ist auch wichtig, dass du von dir selbst überzeugt bist, dass du im Sportstil überall im Leben bist, weil du brauchst, dass du selbst vertrauen, dass das auch funktionieren.

00:06:30: Mir gezweifelt, um dem, was sie gemacht haben, offensichtlich.

00:06:33: Das war wahrscheinlich auch wichtig für einen Profisportler.

00:06:35: Und mit siebzehn sind sie dann eben auch nach Salzburg gegangen, weg von ihm zu Hause, weg von Wien.

00:06:39: War das auch eine einfache Entscheidung, die sie da getroffen haben für sich?

00:06:43: Mit siebzehn doch was Besonderes, dann auch weg zu gehen von zu Hause.

00:06:47: Ja, aber es war überhaupt nicht schwierig, jetzt von zu Hause wegzugehen, muss ich sagen, weil erstens ist Salzburg jetzt nicht so weit weg, also wenn man möchte, steigt mein Zug und in eineinhalb Stunden ist man wieder zu Hause.

00:06:55: Auf der anderen Seite war es immer schon mein Traum, mich weiterzuentwickeln und mal anders hinzugehen.

00:07:01: Auch ins Ausland habe ich das auch versucht, bin öfter gescheitert auch, also habe ich mit in Finnland und in Amerika war ich bei Trials und bei Mannschaften mit trainiert und es hat da nicht geklappt, also es ist nicht so, dass ihm alles funktioniert hat und alles war super schön immer.

00:07:15: Aber aus diesen Niederlagen lernt man dann irgendwie auch was.

00:07:17: Und so, ja, mit siebzehnten nach Salzburg.

00:07:20: Und, ja, dann hat die Reise dann begonnen, so im Profisport.

00:07:24: Und geendet dann mit sechs Meistertiteln.

00:07:26: Also, umfassbar, was Sie mit Salzburg alles erreicht haben.

00:07:28: Wenn Sie in Ihrer Zeit in Salzburg zurückdenken, das sehen da jetzt auch zwei Ihre Adressen.

00:07:33: Das war eins von einem Meistertitel und das eins, das Sie getragen haben.

00:07:37: Im Jahr Zwei-Ton-Fünfzehn war es ein sehr besonderes Jahr für Sie.

00:07:41: Mit welchen Emotionen verbinden Sie die Zeit in Salzburg?

00:07:44: Die Zeit in Salzburg hat mich hier nicht geprägt.

00:07:46: Ich war sechszehn Jahre dort und das ist schon was.

00:07:49: Also irgendwo verbindest du dich dann mit diesem einen Verein.

00:07:52: Es ist dann auch schwer, dich so mit einem anderen Verein zu identifizieren, muss ich im Nachhinein sagen.

00:07:59: Und ich habe einfach eine irrsinnig schöne Zeit gehabt.

00:08:01: Super, tolle, coole Leute treffen und kennen gelernt.

00:08:05: Und ja, vor allem wenn du gewinnst, wenn du Meisterschaften gewinnst, das verbindet dich ja ein Leben lang irgendwie und das vergisst man nicht.

00:08:11: Also ich habe wirklich gute Freunde aus der Zeit in Salzburg und das ist so der Schönste an dem Ganzen, was man, glaube ich, mitnimmt.

00:08:18: Und wie gesagt, so wie gesagt, zwei fünf, zehn war ein besonderes Jahr.

00:08:21: Ich möchte jetzt auch eine dieser wunderbaren Dressen, die Sie damit gebracht haben, herzeigen, mit Ihrer Nummer, mit der einundneinzig.

00:08:27: Was war denn an diesem Jahr für Sie so besonders?

00:08:31: Das erste Mal war die Mannschaft ein irrsinnig coole, dann sieht man sie, da oben steht Finals drauf, das ist das Dresd aus dem Finale.

00:08:37: Das war so ein Jahr, wo für mich irgendwie alles funktioniert hat.

00:08:40: Das ist manchmal so schwer zu beschreiben, du gehst aufs Eis, du hast irrsinnig viel selbst vertrauen.

00:08:45: Alles funktioniert, die Scheibe springt für dich.

00:08:47: Und dann haben wir den Meistertitel dort gewonnen und im Erfolge, dass wir bei der BWM aufgestiegen sind, auch meine erste Anwältmeisterschaft gespielt, damals in Prag.

00:08:59: Und dort habe ich auch, ist mir auch sehr viel gelungen, habe da noch ein bisschen einen Kontakt gehabt nach Amerika, was dann im Endeffekt nicht funktioniert hat, aber allein das Erfahrung zu machen war schon cool.

00:09:11: Und das war einfach ein Jahr, wo sehr viel gut funktioniert hat.

00:09:14: Und noch dazu habe ich dann im Sommer meine Frau geheiratet.

00:09:18: Es ist viel passiert in dem Jahr, aber nur schöne Dinge.

00:09:23: Privatunberuflich sozusagen ein sehr erfolgreiches Jahr.

00:09:26: Sie haben einen Zwischenstopp gemacht.

00:09:28: Sechzehn Jahre in Salzburg, zwischendurch dann aber kurz in Schweden gelesen.

00:09:32: Das ist ja doch einer der besten Lingen der Welt im Eishockey.

00:09:36: Was war das für eine Zeit für sich?

00:09:39: Ich glaube, sie haben sich damit einen Traum erfüllt.

00:09:41: Mit was für Gedanken denken Sie an Schweden zurück?

00:09:44: Wie du sagst, das war für mich ein Schritt, auf den ich so lange gewartet habe und hingearbeitet habe.

00:09:50: Und wo ich dann dort war, und du kriegst das ganze Feeling dort, ist ein ganz anderes.

00:09:53: Der Sport ist mehr wert dort, die Leute legen mehr Wert drauf.

00:09:57: Das mitzubekommen war einfach cool und motivierend.

00:10:00: Man nimmt aus Niederlagen und schlechten sportlichen Erfahrungen viel mit, von dem man lernen kann.

00:10:07: Obwohl ich dann frühzeitig wieder zurück bin oder der Vertrag aufgelöst worden ist, war es eine sehr schöne Zeit, aus der ich viel mitnehme.

00:10:13: Gehen wir mal trotzdem in dieses Scheitern rein.

00:10:16: Wie ist das, wenn man sich einen Traum erfüllt, dorthin geht, so viel erwartet und es funktioniert dann nicht?

00:10:23: Ja, es ist nicht einfach, aber ich muss auch sagen, es geht alles so schnell.

00:10:26: Du hast im Mai so zwei bis drei Spiele in der Woche.

00:10:29: Wir haben viele Spiele sehr, sehr knapp verloren dort und der Trainer, der mich damals geholt hat und vertrauen mich hatte, ist dann gekündigt worden und das hat dann alles so seinen Lauf genommen.

00:10:39: Der neue Trainer hat mich nicht an mich geglaubt und ich habe keine Erstzeit mehr bekommen, teilweise gar nicht aufgestellt gewesen.

00:10:44: Und ich habe sofort gewusst, das macht mir so keinen Spaß.

00:10:46: Ich bleib da jetzt nicht noch eineinhalb Saisonen da und spiele nicht, als ich spiel kam.

00:10:50: Waren

00:10:50: Sie da vor in Ihrer Karriere schon einmal mit einem Scheitern konfrontiert?

00:10:53: Oder würden Sie sagen, dass das das erste Mal war, dass Sie so einen Rückschlag erlebt haben?

00:10:58: Ich glaube, das war der erste richtige Rückschlag.

00:11:01: Da war meine Frau schon mit dabei.

00:11:02: Sie war schwanger.

00:11:03: Du musst umziehen.

00:11:04: Es geht alles relativ schnell.

00:11:05: Und ja, war natürlich nicht einfach in der Zeit.

00:11:08: Aber trotzdem war irgendwo alles in Ordnung, würde ich sagen.

00:11:13: Ist das was, an dem Sie arbeiten mussten, diese Einstellung zu bekommen?

00:11:17: Oder waren Sie immer schon so resilient?

00:11:19: Nein, also das so resilient zu sein, war nicht immer meine Stärke, muss ich sagen.

00:11:23: Aber man blickt irgendwann zurück an die Zeit.

00:11:25: Und ich bin schon ein ziemlich reflektierter Mensch, würde ich sagen.

00:11:28: Und denke über viele Dinge sehr lange und sehr stark nach.

00:11:31: Und dazu bricht man uns sicher auch den Kopf oft und ist dann verzweifelt.

00:11:34: Aber das Leben geht weiter und ich habe gewusst, ich gehe zurück nach Salzburg und wir fühlen uns dort superwohl.

00:11:39: Und in Salzburg dann gut aufgenommen worden wieder?

00:11:42: Ja, natürlich.

00:11:42: Nein, das war einfacher.

00:11:43: Du spazierst dort in die Kabine rein, das ist wie mein Wohnzimmer gewesen.

00:11:46: Du kennst alle dort.

00:11:47: Bei mir noch ein bisschen bei den Weltmeisterschaften.

00:11:50: Wir haben jetzt über sechs Meistertitel gesprochen, eben mit Paul Salzburg.

00:11:55: Wie waren die Weltmeisterschaften?

00:11:56: Wie denken sie irgendwie zurück?

00:11:58: Wir sind eine schöne Zeit vor allem die letzten paar Weltmeisterschaften, wo wir mehr oder weniger den gleichen Stamm oder die gleiche Mannschaft gehabt haben und wir zu so einer Art Familie zusammengewachsen waren.

00:12:07: Wir haben bei den Fußballern gesehen, die haben genau ähnliche Stimmung und das kennt man dann von irgendwo, weil man diese Worte hört, wir sind eine Familie, eine Mannschaft und so weiter und genauso war das bei uns und das macht diese Wochen, die du dort bist, umso schöner und wenn du dann auch noch Erfolg hast, so wie wir jetzt bei der letzten.

00:12:23: Weltmeisterschaft, wo wir das Viertelfinale erreicht haben seit einunddreißig Jahren, das macht das Ganze noch so schön.

00:12:28: Nicht nur, dass du dich mit den Leuten so gut verstehst, sondern wenn du dann noch gemeinsam Erfolg hast, das vergisst du ein Leben lang nicht.

00:12:33: Wenn Sie sagen, dass ein Team zu sein, generell auch im Eiso gesagt, mein Fußball auch immer wieder, das Geheimnis zum Erfolg ist, sage ich jetzt einmal, dass man zusammenhält, dass man in die Kabine gemeinsam geht und vielleicht sogar sagt, dass das eine Form von Freundschaft ist, die man da hat.

00:12:47: Ja, auf jeden Fall.

00:12:48: Ich bin überzeugt davon, dass es nicht anders geht und dass du nur so Erfolg haben kannst.

00:12:52: Und das liegt aber nicht nur an den Spielern, sondern an der ganzen Organisation oder am Verband, dass daran gearbeitet wird.

00:12:59: Und das muss man auch jedes Jahr oder wirklich jede Saison wieder neu anfangen.

00:13:03: Man darf nicht glauben, nur weil es jetzt funktioniert, wird es in Zukunft auch funktionieren.

00:13:06: Und da brauchst du auch die richtigen Leute dazu.

00:13:09: Und da habe ich wirklich immer Glück gehabt in meiner Karriere oder zum Großteil, dass auch die richtigen Leute rundherum waren, die das auch so gehen, oder den Sport auch so gedacht haben oder spielen wollten, wie ich das machen wollte.

00:13:20: Und seit dem Jahr zwanzig die unfassbare Erfolgsgeschichte, dann immer mit dem Nationalteam, dass man nach über dreißig Jahren das Viertelfinale wieder erreicht hat bei einer Arbeitmeisterschaft.

00:13:29: Und dann war vor allem dieses Viertelfinalspiel ja noch dazu ihr letztes Spiel, bei dem sie gespielt haben.

00:13:35: Wie denken Sie an dieses Spiel jetzt, heute, zurück?

00:13:38: Ja, ist nicht schön.

00:13:39: Zu dem Zeitpunkt war es nicht lustig, weil wir am sechsten Null gegen den Schwarz verloren, was natürlich sportlich gesehen jetzt nicht sehr gut ist, würde ich sagen.

00:13:47: Aber im Nachhinein ... Mein letzter Spiel in einem Viertelfinale zu spielen ist natürlich ein schöner Moment.

00:13:52: Das war sehr emotional eigentlich, weil ich bin durch die ganze Weltmeisterschaft gegangen und habe gewusst, es wird wahrscheinlich mein letztes Mal sein, dass ich auch so gespielt habe.

00:13:59: Und habe das irgendwie versucht zu genießen, mit diesen Momenten einzupregen, dass ich die nicht so schnell vergesse.

00:14:05: Es ging

00:14:05: ja darum, dass sie nicht wussten bzw.

00:14:07: schon ziemlich sicher wussten, dass bei denen wir in den Capitals dann vorbei sind.

00:14:11: Und das war der Grund, warum sie dann... Während der WM schon wussten wir, dass das wahrscheinlich der letzte Mal sein wird.

00:14:17: Ja, mein Vertrag ist ja direkt nach der Saison von den Capitals dann aufgelöst worden.

00:14:21: Das heißt, bei der WM habe ich schon gewusst, dass es da nicht bei den Capitals weitergehen wird.

00:14:26: Und ja, ich habe nicht wirklich gewusst, ob die Reise weitergeht oder wie, weil das mit einer Familie jetzt nicht so einfach ist.

00:14:31: Und ich war dann auch schon vor dem Jahrzehnt und da muss man einfach schauen, wo die Prioritäten sind und wie man entscheidet.

00:14:37: Also, hatten Sie während der Weltmeisterschaft jetzt im Jahrzehnt und zwanzig schon den Gedanken gefasst?

00:14:42: was Sie aufhören?

00:14:43: Mehr oder weniger.

00:14:44: Ich war so zwiehgespalten.

00:14:45: Noch einmal umziehen mit meiner Familie ist nicht in Frage gekommen, weil meine Kinder sind in der Schule und fühlen sich dort wohl.

00:14:51: Und alleine wegzugehen war für mich auch nicht wirklich ein Thema, weil ich die Zeit nicht verpassen wollte zu Hause, weil es ist doch sehr zeitaufwendig, wenn du vier, fünf Mal die Woche Training hast und zwei, drei Spiele macht dazu.

00:15:00: Nehmen Sie uns trotzdem in diesem Prozess mit, wie das dann vor diesem letzten Spiel beim Viertelfinale war.

00:15:04: Sie hatten da ja schon was im Kopf und ich möchte dazu für den Kontext auch an Stefanie Benierwähnen, die das letzte Mal bei uns war, die ja auch den Gedanken gefasst hat, aufzuhören, an einem sehr besonderen Moment, eigentlich an einem Karrierehöhepunkt.

00:15:17: Wann war bei Ihnen dieser Moment da, wo Sie wussten, okay, da zieht, ich fahre wirklich auf?

00:15:22: Das ist halt ein bisschen später gekommen.

00:15:24: Es war auch schwer mit meiner Frau irgendwie zu feiern, weil sie ... gewusst hat, dass ich noch weiterspielen kann und auch auch so geliebt.

00:15:30: Und ich ein bisschen weiter war schon in meinem Kopf mit dem Gedanken, dass ich aufhören werde, weil es ja doch eine relativ große Umstellung ist, ob du Profisportler bist oder auf einmal waren am Moment nicht mehr.

00:15:42: weil sich in deinem Alltag einfach auch sehr viel ändert.

00:15:44: Meine Gedanken waren jetzt schon da.

00:15:45: Es ist okay, wenn ich jetzt aufhöre.

00:15:46: Ich habe viel erlebt.

00:15:47: Ich komme relativ gesund aus der ganzen Sache raus.

00:15:50: Meinem Körper geht es gut.

00:15:51: Ich bin in den thirty-fünf Jahren alt und es wartet noch sehr viel Schönes auf der anderen Seite vom Sport auf mich.

00:15:57: Bei meiner Recherche über Sie ist mir eine Sache aufgefallen, sowohl bei Salzburg, wo sie im Sechzehn Jahre lang waren und dann am Serie-Karriere bei den Capitals ausklingen lassen.

00:16:05: Und in beiden Fällen wurde der Vertrag eigentlich aufgelöst.

00:16:09: Also in beiden Fällen war das jetzt... wahrscheinlich nicht ganz einfach von dort wegzugehen.

00:16:14: Wie sind Sie mit dieser Herausforderung umgegangen?

00:16:17: In Salzburg war das um einiges schwer, also wirklich deutlich schwieriger.

00:16:23: Da ist mein Vertrag jetzt nicht unbedingt aufgelöst worden, sondern einfach nicht verlängert worden.

00:16:27: Und das war für mich damals so, wie wenn der deine Familie sagt, du, wir brauchen dich nicht mehr und such dir was anderes.

00:16:33: Und war in dem Moment auch sehr, sehr schwer, jetzt, wo ich drüber nachdenke, noch immer nicht leicht.

00:16:37: Ich hätte am liebsten meine Karriere dort beendet.

00:16:40: Aber können Sie diesen Leuten verzeihen, verstehen oder ist das schwierig als Profisportler?

00:16:45: Damals habe ich mir irrsinnig schwergetan mit der Entscheidung, weil wir damals Meister geworden sind.

00:16:49: Ich war national dem Spieler und habe das überhaupt nicht nachvollziehen können.

00:16:52: Noch dazu hat sich meine Familie irrsinnig wohlgefühlt in Salzburg.

00:16:55: Meine Kinder sind dort zur Welt kommen.

00:16:57: Das heißt, wenn man das Ganze in einem Paketschnitt, das ist wirklich schwer für uns.

00:17:02: von dort wegzugehen, jetzt nicht nur was das Eishoge betrifft, sondern auch das Leben.

00:17:05: Aber irgendwie ist das Business in der Eishoge, in der Sportwelt, und muss man akzeptieren.

00:17:11: Ich habe mal zu der Zeit, die ist nicht schwer damit der Entscheidung, aber ja, Zeit ist vergangen und es ist passiert.

00:17:18: Eine Tür ist zugegangen und andere sind aufgegangen und man lernt auch aus diesen Sachen, aber das war mitunter oder bestimmt die schwierigste Zeit in meinem Leben bislang.

00:17:27: Haben Sie Frieden damit geschlossen heute?

00:17:29: Ja, mehr oder weniger.

00:17:30: Wie gesagt, ich hätte gerne meine Karriere in Salzburg beendet mit dem Dress.

00:17:37: Mit vielen Freunden, die dort sind, die jetzt noch dort sind.

00:17:39: Aber ja, irgendwo schließt man damit ab.

00:17:42: Aber es bleibt natürlich doch eine kleine Narbe, würde ich sagen.

00:17:47: Sind diese Narben, wie Sie sagen auch, dass es jetzt in Schweden nicht funktioniert?

00:17:50: Ich glaube, ich habe jetzt gerade auch gesagt, damit haben sie eher abgeschlossen oder dass sie die NHL nie erreicht haben.

00:17:54: Es war ja auch ein Traum.

00:17:55: Sind das Narben, die dann für immer bleiben, glaube ich, und kann man damit umgehen lernen?

00:18:01: Ich würde jetzt sagen, das ist ein Ausland, den man mit Schweden, NHL, dass der Traum geplatzt ist.

00:18:06: Ich bin froh, dass ich den Schritt gemacht habe nach Schweden und nicht irgendwann da sitz und sage, war ich jetzt gern probiert.

00:18:11: Also ich schalte lieber in dem Sinn, statt es gar nichts zu probieren.

00:18:14: Da lernte man irrsinnig viel draus, so wie aus vielen Situationen, dass mit Salzburg war, weil mein ganz eigenes Thema, weil meine Familie da auch sehr involviert war.

00:18:21: Und bei den Vienna Capitals, da wurde jetzt eben der Vertrag aufgelöst, nachdem Sie Ihre Karriere dort auslegen haben lassen, war das jetzt dann in Ordnung für Sie?

00:18:29: Ja, ich meine, zu dem Zeitpunkt, wo du das erfährst, ist schon ein kleiner Schock, muss ich ehrlich sagen, aber es war in Ordnung für mich, weil das also, okay, war dort nicht dasselbe, wie es in Salzburg war.

00:18:37: Es hat einfach nicht so viel Spaß gemacht.

00:18:40: wieder vor.

00:18:42: War nicht mehr das zu Hause, oder?

00:18:43: War nicht mehr dasselbe.

00:18:44: Und wie gesagt, wenn du die sechzehn Jahre lang das gleiche Dressen siehst beim selben Verein bist, bist du irgendwann in deinem Herzen und das andere ist dann schwierig.

00:18:52: Wir sind alle Menschen und haben ein Herz und Gefühl und so weiter.

00:18:56: Trotzdem ist es ein Business und du musst funktionieren, du hast dort Vertrag.

00:18:59: Ich habe dort mein Bestes gegeben.

00:19:00: Es war keine einfache Zeit für die ganze Mannschaft oder den ganzen Verein dort.

00:19:04: Ist auch irgendwie spannend, oder?

00:19:06: Dass man dann trotzdem ein Sportler so mit einem Ort verbunden ist und mit einer Mannschaft verbunden ist und dass man dann irgendwo ja auch eine Karriere beendet und nicht so genau weiß, ob das alles richtig war.

00:19:18: Also man träumt ja auf einen perfekten Ende und das gibt es halt nicht immer.

00:19:22: Ja, das perfekte Ende haben, glaube ich, die wenigsten.

00:19:25: Das kann man sich auch nicht aussuchen, da gehört auch viel dazu.

00:19:28: Aber wie gesagt, ich schaffe meine Karriere zurück und kann lachen.

00:19:31: Ich habe wirklich viele schöne Dinge erlebt, die die... die ein bisschen negativen Sachen überwiegen und das ist völlig in Ordnung.

00:19:38: Wie sehr vermissen Sie das Spiel, das Leben heute als Profisport?

00:19:44: Ja, ich vermisse es schon sehr, muss ich sagen.

00:19:46: Allein dass ich in der Kabine sitzen.

00:19:48: Man schätzt das jetzt auch, wenn du eine acht Stunden Busfahrt hast, wie lustig das eigentlich da drin ist.

00:19:52: Obwohl es

00:19:53: einem so nervig

00:19:55: wäre, wenn du dann um sechs Uhr nach Hause kommst und untermüde bist.

00:19:59: Und das noch drei Tage mitschleppst, wenn du schon über dreißig bist, weil das ja nicht mehr so einfach mit der Regeneration.

00:20:05: Aber da sind genau diese Dinge, die man dann irgendwie vermisst, komischerweise.

00:20:08: Und natürlich, dass es am Ausstehen auch dorschießende Spiegelwinnen bei einer Weltmeisterschaft sein, reisen, neue Städte sehen.

00:20:16: Alles Dinge, die mir der Sport ermöglicht hat, die man schon vermisst, natürlich.

00:20:21: Und man muss ja sagen, eine Sache, die Sie heute mitgebracht haben, ist auch ... Das hier von Sidney Crosby haben sie bekommen bei der Weltmeisterschaft jetzt.

00:20:29: Das war ein großes Vorbild von ihnen, einer der besten Eisergespieler der Welt.

00:20:35: Sie nehmen ja doch wirklich ganz besondere Erinnerungen noch aus ihrer Karriere mit.

00:20:39: Oder ist das eine davon?

00:20:40: Das wäre auch meine Aufgabe von Ihnen, dass ich da was Besonderes mitnehme.

00:20:43: Richtig.

00:20:44: Ja, das ist auf jeden Fall eine davon.

00:20:45: Das war eben bei der letzten Weltmeisterschaft.

00:20:49: Hatte ich das Glück, Kapitän zu sein gegen Kanada und sind eine Großbewerber der Kapitän und nachher im Handshake.

00:20:56: Habe ich ihn gefragt, ob es okay ist, wenn ich einen Schläger von ihm haben könnte?

00:20:58: Er hat nur gemeint, nein, ich habe nur dreißig Schläger mit und die werden nicht mehr so produziert und was weiß ich, aber ich schaue, dass ich deinen organisiere.

00:21:06: Und ja, er ist einfach ein richtig bodenständiger Typ, mit dem er ganz normal tratschen kann, der das einfach nicht vergessen hat.

00:21:13: Und nach dem letzten Spiel, weil sie sind ja auch im Viertelfinale ausgeschieden damals, gegen denen mag überraschenderweise.

00:21:19: Man hat mich dann der Betreuer auf meinem Handy, wo ich schon in der Bar war mit der Mannschaft, Betreuer von den Kanalen auf meinem Handy angerufen und hat gesagt, du arbeitest deinen Schläger von Sidney Crosby da, komm in die Lobby.

00:21:29: Und ich bin dann diese, weiß ich nicht, fünfhundert Meter von der Bar eigentlich in die Hotellobe gesprint und so schnell wie noch nie und habe mir dann den Schläger Samt-Unterschrift abholen dürfen.

00:21:40: Und das ist einfach noch einmal eine schöne Erinnerung an mein letztes Turnier, an mein letztes Mal als Also-Gespieler.

00:21:46: Und eine schöne Erinnerung, die Sie auch mitnehmen, ist, dass Ihre Kinder Sie noch als Eishogespieler erlebt haben, Meistertitel miterlebt haben, auch Weltmeisterschaften.

00:21:54: Warum war es Ihnen so wichtig, Sie sind sehr jung vater geworden, dass Ihre Kinder das auch miterleben?

00:22:01: Ja, ich bin mit sechs und zwanzig Vater geworden.

00:22:03: Ich bin mit meiner Frau zusammen seit Jahrzehnten, also seitdem ich zwanzig bin und sie achtzehn.

00:22:08: Und wir haben einfach immer gewusst und das auch so besprochen, dass wir eine junge Familie haben wollen, dass wir Jungs in erster Zeit mal ... und dass sie auch mitbekommen, was wir so machen und vor allem ich auch mache als also gespielter Sportler.

00:22:19: Sie waren bei den letzten vier Weltmeisterschaften auch dabei, anfangs noch als ganz, ganz kleine Kinder und dann schon groß, auch in der Kabine dabei, am Glas gestanden beim Aufwärmen und haben einfach diese Stimmung und dieses besondere mitbekommen.

00:22:33: Und ja, ich hoffe, dass sie sich auch später ein bisschen daran erinnern können, was der Papa so gemacht hat früher.

00:22:38: Was bedeutet ihnen Familie?

00:22:40: Alles eigentlich, also steht nichts drüber.

00:22:43: Die Familie ist das Wichtigste, was es gibt.

00:22:46: Vor allem meine Frau, meine Kinder, meine Mutter, meine Schwester und mein Großvater eben.

00:22:50: Und das steht natürlich immer im Mittelpunkt immer aus der Stelle.

00:22:53: Vor allem meine Kinder, es gibt einfach nichts Schöneres, weil man auch am Abend beim Schlafen nehmen liegt und einfach in Ruhe.

00:22:58: und ja, es gibt nichts Schöneres, so steht nichts drüber.

00:23:01: Jetzt haben wir zu Beginn dieser Folge erfahren, dass es mit ihrem Vater nicht ganz einfach war, also nicht lange Teil ihres Lebens war.

00:23:08: Was würden Sie denn wollen, was Ihre Kinder mal über Sie als Vater sagen?

00:23:12: Schwer.

00:23:13: Aber es ist eben auch so ein Thema, weil mein Vater eben nicht wirklich da war für mich, um so mehr da zu sein und nicht diese Fehler zu machen, die gemacht worden sind oder was auch immer.

00:23:24: Und ja, man bemüht sich einfach, ein toller Vater zu sein, ein guter Ehemann, ein guter Freund für die Kinder, einfach jemand, der immer da war, immer ein offenes Ohr hat.

00:23:34: mit Rat und Tat zur Seite steht, vor allem wenn es einmal schwierig ist, vielleicht einfach zuhören.

00:23:38: Und das wünsche ich mir, dass ich einfach immer, auch wenn sie mal irgendwelche große oder kleine Probleme haben, einfach wissen, dass sie immer kommen können und der Papa auf ihrer Seite ist.

00:23:46: Dann sprechen wir über die Karriere nach der Karriere.

00:23:48: Da haben sie ja auch einiges vor und vor allem auch schon einiges am Zettel.

00:23:52: Und der andere eben als Experte beim ORF.

00:23:54: Und im Eishockey sind sie ja auch geblieben.

00:23:56: Wie geht's ihnen gerade?

00:23:57: Was machen sie alles?

00:23:59: Ja gut, Sie sprechen es an.

00:24:00: Ich bin jetzt der Manager und Sportdirektor von KSV in Kapfenberg, der eine solche Mannschaft in Kapfenberg.

00:24:06: Ich bin zurzeit in der dritten Liga und unser Ziel ist es, nächstes Jahr in der zweiten Liga zu spielen und dann eventuell in Zukunft in der Bundesliga zu spielen.

00:24:15: Aber das wird noch abzuwarten sein, wie lange das wirklich dauert, weil wir das einfach richtig machen wollen und nachhaltig machen wollen und nicht nur ein Jahr dort spielen.

00:24:23: ist das Ganze wieder zu Ende.

00:24:24: Aber ja, es ist eine große Herausforderung, weil ich habe das auch noch nie gemacht.

00:24:27: Ich war aber jetzt Sportler.

00:24:29: Aber es macht richtig viel Spaß, weil man merkt einfach, wie viel Leidenschaft dort dahinter ist, vor allem in Kappenberg und wie viel Unterstützung dort ist.

00:24:35: Wie schwer ist es für Sie, beim Eishockey zuzuschauen?

00:24:38: Da gibt es ja auch das eine oder das andere.

00:24:41: Entweder man schaut gerne zu oder man will es gar nicht mehr sein, in seinem ehemaligen Sport.

00:24:45: Ich schaue gern zu, muss ich sagen.

00:24:46: Ich habe immer schon gerne Eishockey geschaut, bin auch früher oft lang wachgeblieben und habe die Spiele aus den Schellen und Merkern.

00:24:52: Mir angeschaut.

00:24:53: Ich schaue das nach wie vor gerne.

00:24:54: Ich sitze auch jetzt als Gokumentator im Studio oder in der Eiseile und schaue mir das auch gerne an und rede dann ein bisschen dazu, dass ich ein bisschen blöd reden kann.

00:25:01: Ich auch ganz gut.

00:25:02: Also kein Comeback mehr dann von Ihnen.

00:25:04: Ich bin das ausgeschlossen, wenn der Red Bull Salzburg nochmal anruft.

00:25:08: Vorerst einmal ausgeschlossen.

00:25:09: Vorerst einmal ausgeschlossen, okay, in Ordnung.

00:25:12: Zum Schluss der Sendung möchte ich noch fragen, aus all der Erfahrungen, die Sie gemacht haben, gibt es eine Sache, die Sie jungen Eishockey-Spielerinnen mitgeben möchten?

00:25:20: Ich glaube, da gibt es vieles, aber eine Sache ist einfach, man darf nicht vergessen, wieso man mit dem Sport angefangen hat.

00:25:27: Dieser Liebe zum Sport und dass man einfach hingeht und Spaß hat mit seinen Freunden oder ob es jetzt ein Einzelsport ist.

00:25:32: Aber man fängt irgendwo mit dem Sport an, weil man einfach so, so gerne macht und man den ganzen Tag einfach machen möchte.

00:25:38: Und wenn man das irgendwo immer beibehält im Alltag, weil es ist nicht immer lustig, zum Training zu gehen, aber einfach sich daran zu erinnern, warum er begonnen hat, glaube ich, ja.

00:25:47: Wir sind ein schöner Tipp.

00:25:48: Herzlichen Dank für Ihre Zeit.

00:25:50: Zum Schluss unserer Sendung gibt es noch den Eintrag in unser Gästebuch.

00:25:55: Perfekt.

00:25:56: Na schon.

00:25:57: Jetzt

00:25:58: werden wir schauen, was Sie für ein Poet sind.

00:26:00: Das ist schwierig gewesen.

00:26:00: Ein Poet war ich noch nie.

00:26:01: Jetzt werden wir relativ kurz und knapp halten.

00:26:18: Ohne Rechtscheid fehlen und alles.

00:26:19: Die Bittuppe.

00:26:21: Gut.

00:26:22: Also bitte einmal vorlesen.

00:26:25: Vielen Dank für das nette Gespräch und die tolle Aussicht.

00:26:29: Hat große Freude bereitet.

00:26:30: Dominik, herzlichen Dank, dass Sie da waren.

00:26:32: Mir auch, mir hat es auch sehr Spaß gemacht.

00:26:34: Ich glaube, es blieb nicht viel schönerer Warte als das Riesenrad.

00:26:38: Wir wünschen natürlich viel Erfolg für Ihre Karriere nach der Karriere.

00:26:42: Und meine Damen und Herren, danke auch Ihnen, dass Sie heute wieder mit dabei waren im Wagon-Achtundzwanzig.

00:26:46: Bis zum nächsten Mal.

Über diesen Podcast

„Es lebe der Sport!“ – frei nach dem Motto von Reinhard Fendrich präsentiert das neue Sky Sport Austria Talkformat „RIESENrad – Sportgrößen im Waggon 28“.

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